Köln: Zoll deckt wahre Funktion dieser "Taschenlampen" auf

Köln - Am Freitag (7. März) kontrollierten Beamte des Zolls am Flughafen Köln/Bonn einen Mann (58), der aus der Türkei nach Deutschland eingereist war. In seinem Koffer stießen sie auf zwei Taschenlampen, die sich als getarnte Waffen entpuppten!

Diese als Elektroschocker getarnte Taschenlampen entdeckten Zollbeamte im Koffer eines Reisenden (58) am Flughafen Köln/Bonn.
Diese als Elektroschocker getarnte Taschenlampen entdeckten Zollbeamte im Koffer eines Reisenden (58) am Flughafen Köln/Bonn.  © Hauptzollamt Köln

Wie der Pressesprecher des Hauptzollamts Köln am Mittwoch angab, hatte der Mann die verbotenen Gegenstände zwar in seinem Koffer versteckt, die Beamten entdeckten sie dennoch bei ihrer Kontrolle am vergangenen Freitag.

Als dann die wahre Funktion der Leuchten aufgedeckt wurde, staunten die Zollbeamten sicher nicht schlecht. Denn die auf den ersten Blick unauffällig wirkenden Taschenlampen entpuppten sich als getarnte Elektroschocker!

"Gegen den 58-jährigen Bulgaren wurde noch vor Ort ein Strafverfahren wegen der Einfuhr verbotener Gegenstände und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet", schilderte der Sprecher. Die Elektroschocker seien sichergestellt worden und sollen nach Abschluss des Verfahrens vernichtet werden.

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Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde eine Sicherheitsleistung für das anstehende Strafverfahren erhoben, hieß es weiter. Anschließend konnte er seine Reise fortsetzen.

Ein als Taschenlampe getarnter Elektroschocker, sichergestellt am Flughafen Köln/Bonn: Gegen einen Reisenden (58) wurde ein Strafverfahren wegen der Einfuhr verbotener Gegenstände und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Ein als Taschenlampe getarnter Elektroschocker, sichergestellt am Flughafen Köln/Bonn: Gegen einen Reisenden (58) wurde ein Strafverfahren wegen der Einfuhr verbotener Gegenstände und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.  © Hauptzollamt Köln

Der Sprecher machte abschließend darauf aufmerksam, dass Waffen aller Art, so auch Springmesser, Wurfsterne oder Schlagringe, keine "originellen Urlaubsmitbringsel" seien, sondern gefährliche Waffen. Auch, wenn dies manchen Reisenden leider immer noch nicht bewusst sei, schütze Unwissenheit nicht vor Strafe!

Titelfoto: Hauptzollamt Köln

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