Kölner bestellt Klamotten für 430.000 Euro und wird festgenommen

Köln – Ein 32-Jähriger soll sich mit einer Betrugsmasche 24.000 Kleidungsstücke erschlichen haben.

Ein Kölner (32) hat eine "Schwachstelle" im Bestellverfahren eines Herstellers entdeckt und Unmengen an Markenkleidung gekauft. (Symbolbild)
Ein Kölner (32) hat eine "Schwachstelle" im Bestellverfahren eines Herstellers entdeckt und Unmengen an Markenkleidung gekauft. (Symbolbild)  © 123RF/Olga Yastremska

Der polizeibekannte Mann sei am Mittwoch in seiner Wohnung in Köln-Kalk festgenommen worden, berichtete die Polizei am Tag danach.

Ihm werde vorgeworfen seit 2018 für Warenkreditbetrug in mehr als 1400 Fällen mit einer Schadenssumme von rund 430.000 Euro verantwortlich zu sein.

Nach ersten Erkenntnissen habe er im Bestellverfahren eines Herstellers "eine Schwachstelle" entdeckt und unter verschiedenen Personalien Markentextilien geordert.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Ermittler zehn Kartons mit Teilen der Beute und zwei Mobiltelefone, die er für die Bestellungen benutzt haben soll.

Der bereits polizeibekannte Mann sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Titelfoto: 123RF/Olga Yastremska

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