Kölner Polizei warnt vor gefährlichem Blindflug am Steuer

Köln – Die Kölner Polizei hat am Mittwoch mit dem Aktionstag "Blindflug" auf ein gefährliches Thema im Straßenverkehr aufmerksam gemacht.

Die Kölner Polizei zeigt Schülern die Gefahren des Blindflugs am Steuer.
Die Kölner Polizei zeigt Schülern die Gefahren des Blindflugs am Steuer.  © Polizei Köln

Und bei den Ergebnissen der Kontrollen mit über 100 Beamten scheint das auch bitter nötig! Denn von 505 Verkehrsteilnehmern hatten 107 während der Fahrt verbotenerweise ihr Handy bedient. 

Wer im Auto während der Fahrt zum Handy greift, muss mit 100 Euro Bußgeld und einem Punkt rechnen. Das Verwarngeld für Radfahrer beträgt 55 Euro.

Neben Ablenkungsverstößen ahndete die Polizei auch andere Ordnungswidrigkeiten wie Gurtverstöße. Hier kamen insgesamt 280 Verwarngelder zusammen!

In vier Fällen waren Autofahrer unter Drogeneinfluss unterwegs und auf der Aachener Straße gab es sogar einen Unfall direkt vor den Augen der Polizisten.

Damit es gar nicht so weit kommt, gab es eine präventive Aktion der Polizei an am Berufskolleg Von-Bodelschwingh-Straße. Hier zeigten die Beamten den Schülern, wie gefährlich ein Handy am Steuer sein kann. Besonders anschaulich gelang dies anhand eines Praxistests. 

Die Schüler durften im Streifenwagen mitfahren und mussten eine Textnachricht auf dem Handy lesen. Danach wurde ihnen anhand eines Teppichs gezeigt, wie viele Meter sie im Blindflug zurückgelegt hätten und was sie alles übersehen hätten.

Mit einem Praxistest verdeutlicht die Polizei ihr Anliegen.
Mit einem Praxistest verdeutlicht die Polizei ihr Anliegen.  © Polizei Köln
Teil des Aktionstags war auch die Kontrolle von mehr als 500 Verkehrsteilnehmern.
Teil des Aktionstags war auch die Kontrolle von mehr als 500 Verkehrsteilnehmern.  © Polizei Köln

Anlass des Schwerpunkts war der europaweite Aktionstag "Roadpol-Safetyday" für mehr Verkehrssicherheit.

Titelfoto: Polizei Köln

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