Graue Federknäuel: Kölner Zoo präsentiert acht Flamingos-Küken

Köln – Noch sind sie grau statt pink: Im Kölner Zoo sind acht Flamingo-Küken geschlüpft.

Die Flamingo-Küken wurden nach dem Schlüpfen in einem geschützten Bereich aufgezogen.
Die Flamingo-Küken wurden nach dem Schlüpfen in einem geschützten Bereich aufgezogen.  © Werner Scheurer

Ihre ersten Lebenstage verbrachten die kleinen Kuba-Flamingos in einer Brutmaschine, wie der Zoo am Donnerstag mitteilte.

Die Tierpfleger hätten sie dann mit einem nährstoffreichen Brei aus Eigelbpulver gefüttert, sodass die Jungvögel schnell gewachsen seien. Dies erfolgte in einem geschützten hinteren Bereich, damit sie nicht von Greifvögeln oder Füchsen erbeutet werden konnten.

Inzwischen seien die einige Wochen alten Küken - fünf Weibchen und drei Männchen - kräftig genug, sodass die Zoo-Besucher sie bestaunen könnten. Normalerweise bestimmt man das Geschlecht von Flamingos erst im ausgewachsenen Zustand anhand ihrer äußeren Merkmale. Bei den Kölner Küken wollte man hingegen nicht so lange warten und wies die Geschlechter über eine Federprobe nach.

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In etwa zwei Monaten sollen die Jungen in die aus 160 Tieren bestehende Gruppe ausgewachsener Flamingos integriert werden. Denn erst in Gemeinschaft fühlen sich Flamingos so richtig wohl. Werden sie von Menschenhand aufgezogen, können sie leicht 60 Jahre alt werden.

In etwa zwei Monaten werden die Kleinen in die große Flamingo-Schar eingegliedert.
In etwa zwei Monaten werden die Kleinen in die große Flamingo-Schar eingegliedert.  © Werner Scheurer

Bis ihr Federkleid sich pink färbt, werde es noch etwa ein Jahr dauern. Denn erst dann ernähren sie sich von Krebstierchen, die ihr Gefieder pink verfärben. Zumindest ist das in freier Wildbahn der Fall. Im Zoo bekommen sie Futter, dem Rotfarbstoffe beigemengt sind.

Titelfoto: Montage: Werner Scheurer

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