Kölns Oberbürgermeisterin Reker: Thrombose im Kopf!

Köln - Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (64, parteilos) litt unter einer gefährlichen venösen Thrombose im Kopf und im Hals. Wegen des Blutgerinnsels musste Reker kurz nach Weihnachten bis Neujahr in die Uniklinik Köln. Inzwischen geht es ihr besser.

Henriette Reker (64, parteilos), Oberbürgermeisterin von Köln.
Henriette Reker (64, parteilos), Oberbürgermeisterin von Köln.  © Oliver Berg/dpa

"Es wurde eine venöse Thrombose festgestellt, nicht im Bein, sondern im Kopf und Hals, was viel seltener vorkommt", sagte Reker dem Kölner Stadt-Anzeiger (Freitagausgabe).

"Es sitzt ein Blutgerinnsel in einer Vene, die Blut vom Kopf abführt. Dieser Thrombus ist noch nicht komplett aufgelöst, aber die akute Gefahr ist vorbei", so die parteilose Politikerin weiter.

Sie müsse jetzt noch einige Wochen blutverdünnende Mittel nehmen und werde "vielleicht in den nächsten Monaten noch ein bisschen vorsichtiger sein. Einmal in der Woche kontrollieren die Ärzte in der Uniklinik die Fortschritte der Behandlung. Ich bin - bis auf den Thrombus - völlig gesund", berichtete sie.

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Der Aufenthalt in der Kölner Uniklinik habe ihr auch einen Einblick in die angespannte Situation während der Corona-Pandemie in der Gesundheitsversorgung gegeben.

Reker dankt Ärzten und Helfern

Sie dankte allen Ärzten und Arzthelfern für ihre Leistung. "Alle, die dort arbeiten, haben meine Hochachtung. Sie sind so zugewandt und optimistisch, dass tut allen Patienten gut."

Vor fünf Jahren war Reker Opfer eines Messer-Angriffs durch einen Rechtsextremen geworden, wobei sie eine schwere Halsverletzung erlitt.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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