Kölns Oberbürgermeisterin Reker mit besonderem Weihnachtsgruß

Köln - Weihnachten 2020 ist für viele Menschen wegen der Corona-Pandemie ein Fest der Nächstenliebe auf Distanz. Viele Menschen müssen Weihnachten alleine verbringen, auf Familienbesuche verzichten. Wer in Krankenhäusern oder Pflegeheimen arbeitet, kommt zusätzlich an seine Grenzen.

Henriette Reker (64, parteilos), Kölner Oberbürgermeisterin.
Henriette Reker (64, parteilos), Kölner Oberbürgermeisterin.  © Oliver Berg/dpa

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (64) dankt deshalb in einem Weihnachtsgruß genau diesen Menschen, die jetzt in der Corona-Pandemie in der Stadt Köln und ferner in ganz Deutschland schwerste Arbeit in großer Not verrichten.

Sie schrieb Heiligabend unter anderem bei Facebook: "Was für ein Jahr. Ich danke allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Pflegerinnen und Pflegern, den Mitarbeitenden des Gesundheitsamts, der Feuerwehr und der Rettungsdienste sowie allen, die Köln in dieser Zeit am Laufen halten."

Ihre Botschaft an diese Menschen: "Ihnen möchte ich meinen höchsten Respekt aussprechen!"

Speziell an die Kölner schrieb sie: "Ich danke auch allen Kölnerinnen und Kölnern, die für den Gesundheitsschutz Verzicht üben. Ich weiß, was das für viele zum Weihnachtsfest bedeutet. Sie sollen wissen: Sie sind nicht allein!"

Sie wünschte allen Kölnern trotz der Pandemie und der vielen Einschränkungen ein fröhliches Weihnachtsfest.

Über 25.000 Corona-Neuinfektionen über Weihnachten gemeldet

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt 25.533 Corona-Neuinfektionen gemeldet, wie es am 1. Weihnachtstag nachmittags hieß.

412 Todesfälle wurden verzeichnet, wie das RKI am Freitagmorgen bekannt gab. Das RKI wies darauf hin, dass die Zahlen zur Vorwoche aufgrund der Vorwoche nicht miteinander zu vergleichen seien.

Das RKI rechnet während der Feiertage mit einer geringeren Zahl an Tests und mit weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern. Am vergangenen Freitag, also vor einer Woche, war mit 33.777 Neuinfektionen ein Höchststand verzeichnet worden, darin waren jedoch auch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Der Höchststand von 952 Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-Erkrankungen war am 16. Dezember erreicht worden.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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