Kontrollen in Köln: NRW-Innenminister bereitet Corona-Maske auch keinen Spaß

Köln - Am ersten Samstag des harten Lockdowns hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) eine positive Bilanz nach einem Besuch abendlicher Corona-Kontrollen in Köln gezogen.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Samstagabend in der Kölner Innenstadt.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Samstagabend in der Kölner Innenstadt.  © Horst Konopke

Die meisten Menschen würden sich an die Regeln halten und sich vernünftig verhalten. "Ich glaube, die Leute sind klüger als wir manchmal denken", resümierte Reul am Samstagabend.

"Mir macht es auch keinen Spaß, mit so einer Maske herumzurennen, aber um Spaß geht es im Moment nicht", sagte der Minister.

Würde jeder meinen, er sei die Ausnahme, könne "das genau der Anfang einer Kette sein, die dann viele andere Leute ins Krankenhaus bringt".

Polizei und Ordnungsamt patrouillierten auf einigen Straßen mit Maskenpflicht. Dabei ermahnten sie wenige Menschen, ihre Masken aufzusetzen.

Klare Regeln, hohe Verwarngelder wegen Corona

Das Ordnungsamt erteilte Verwarngelder in Höhe von je 50 Euro. Wer keine Maske in Bussen, Bahnen, Bahnhöfen und Haltestellen trägt, riskiert ein Bußgeld von 150 Euro.

Die klaren Regeln sorgten dafür, dass der Großteil der Bevölkerung zu Hause bleibt, beobachtete der Leiter des Einsatztrupps der Kölner Polizei, Markus Ballentin.

Titelfoto: Horst Konopke

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