Zoll stoppt Autofahrer mit brisantem Handgepäck

Krefeld/NRW - Einen schweren Fall von Drogenschmuggel deckten Zollbeamte in Krefeld auf. Sie trafen auf einen unverhofft ehrlichen Mann mit brisantem Gepäck.

Im Auto eines 30-Jährigen Rheinländers fanden Zollbeamte 100 Kilogramm Speed.
Im Auto eines 30-Jährigen Rheinländers fanden Zollbeamte 100 Kilogramm Speed.  © Hauptzollamt Krefeld

Die Zöllner stoppten den 30-jährigen Rheinländer am Donnerstag im Grenzwald hinter Brüggen auf der Landstraße 371, so das Hauptzollamt Krefeld. Auf Nachfrage der Beamten, gab der Mann zögerlich zu, dass er Drogen dabei hatte.

Das Ausmaß des Fundes zeigte sich bei der Durchsuchung des VW. Laut Angaben der Beamten hatte der Fahrer insgesamt 100 Kilogramm Speed in gelben Plastiktüten deponiert.

Die Drogen seien in 97 einzelnen Päckchen hinter den Sitzen und im Kofferraum verstaut gewesen. Aus ihnen hätten rund zwei Millionen Konsumeinheiten hergestellt werden können, sagte Rainer Wanzke, der Presseprecher des Hauptzollamtes Krefeld.

Auf dem Schwarzmarkt kostet diese Menge laut Schätzungen über eine Million Euro!

Auf den Schmuggler warten nun rechtliche Konsequenzen. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft gesteckt.

Laut Zollamt ist der illegale Transport von Amphetamin im Krefelder Kontrollbezirk seit 2018 um 63 Prozent gestiegen.

Titelfoto: Hauptzollamt Krefeld

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