"Erhebliche Verkehrseinschränkung": 3000 Radfahrer demonstrieren für bessere Straßen-Aufteilung

Köln – Bis zu 3000 Radfahrerinnen und Radfahrer demonstrieren am Sonntag für eine faire Aufteilung der Kölner Straßen. Die Polizei warnt vor "erheblichen Verkehrseinschränkungen".

Auf der Kölner Rheinuferstraße möchten die Teilnehmer für einen sichereren und faireren Verkehr kämpfen.
Auf der Kölner Rheinuferstraße möchten die Teilnehmer für einen sichereren und faireren Verkehr kämpfen.  © Oliver Berg/dpa

Unter dem Motto "Straße fair teilen, Platz für gutes Leben" wollen die Radler zwischen 11 Uhr bis 17 Uhr die Kölner Rheinuferstraße befahren.

Die Veranstalter "Kölner Sternfahrt" fordern: "Zu Zeiten der Klimakrise wird es immer deutlicher, dass Veränderungen hermüssen. Obwohl der Auto- und Lastverkehr einer der Sektoren ist, der für die meisten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, nimmt er trotzdem immer weiter zu. Es muss endlich eine Verkehrswende geben!"

Außerdem fordern sie, dass unmotorisierte und kleinere Verkehrsteilnehmer mehr Platz bekommen und nicht "an den Rand der Straßen gedrängt werden".

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Zur Sicherheit der Teilnehmer wird die Straße von 10 Uhr bis 18 Uhr zwischen dem Ubierring und dem Theodor-Heuss-Ring für Autos beidseitig gesperrt.

Wie die Polizei mitteilte, werden sich dieser Kundgebung auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Initiative "Kidical Mass" anschließen, die sich für eine sichere Teilnahme von Kindern am Straßenverkehr einsetzt. Die Gruppe startet am Rudolfplatz und wird im Laufe der Veranstaltung zur Rheinuferstraße laufen.

Infolgedessen ist ganztägig mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Die Polizei Köln empfiehlt ortskundigen Verkehrsteilnehmern, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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