Flusspferd-Bulle "Nils" zieht aus Kölner Zoo aus

Köln - Der Zoo Köln gibt den Flusspferd-Bullen "Nils" ab. Das Tier wird langfristig im Zoo von Odessa in der Ukraine leben.

Der Bulle "Nils" lebt nicht mehr im Kölner Zoo, sondern in der Ukraine.
Der Bulle "Nils" lebt nicht mehr im Kölner Zoo, sondern in der Ukraine.  © Facebook/ pr/Zoo Köln

Das Flusspferd wurde 2019 in Köln geboren und muss die Kölner Gruppe jetzt verlassen, da das Tier langsam geschlechtsreif wird.

In Köln bleiben die Tiere "Jenny" (31) und Halbschwester "Afro", (23), sowie Vater "Albert" (28).

Wie ein Sprecher des Kölner Zoos am Montag mitteilte, verlief der Transport in die Ukraine ohne Probleme.

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Er soll sich nun an seine neue Umgebung gewöhnen.

In der freien Natur gelten Flusspferde inzwischen als gefährdet.

"Hauptursache ist Lebensraumzerstörung. Es gibt kaum noch natürlich erhaltene Flusslandschaften", beschreibt der Zoo Köln das Problem.

Zusätzlich sind Flusspferde gefährlich: "Denn die schwergewichtigen Dickhäuter sind schreckhaft und dann aggressiv. Mitunter kommt es zu tödlichen Attacken auf Menschen. Flusspferde werden zudem für ihr Fleisch und das Elfenbein ihrer Zähne übermäßig bejagt."

Zoo Köln hilft in Eswatini im südlichen Afrika

Gemeinsam mit Partner "Big Game Parks", einer Naturschutzorganisation und vom König beauftragten Wildschutzbehörde von Eswatini (Swasiland) im südlichen Afrika, bemüht sich der Kölner Zoo nach eigenen Angaben um konkrete Hilfe bei solchen Konflikten.

Titelfoto: Facebook/ pr/Zoo Köln

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