Köln entspannt sich: Diese Lockerungen gelten in der Millionenstadt

Köln – Am vergangenen Montag fiel bereits die Ausgangssperre weg und die Gastronomie öffnete. Seit dem gestrigen Sonntag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Millionenstadt stabil zwischen 50 und 35,1, sodass Lockerungen mit sofortiger Wirkung in Kraft treten und Köln die zweite Regelstufe erreicht.

Gäste können in den Außenbereichen von Restaurants und Cafés ohne Schnelltest Platz nehmen. (Symbolbild)
Gäste können in den Außenbereichen von Restaurants und Cafés ohne Schnelltest Platz nehmen. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Das Leben kehrt zurück und es herrscht Trubel auf den Straßen. Seitdem die Inzidenz sinkt und das Wetter im Rheinland sommerlicher wird, treibt es die Menschen nach draußen.

Nun gelten auch in Köln weniger strenge Maßnahmen.

Kontaktbeschränkungen und Alkoholverbot:

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Im öffentlichen Raum dürfen sich beliebig viele Personen aus drei Haushalten treffen. Liegt ein negativer Coronatest vor, dürfen sich unabhängig von den Haushalten, insgesamt zehn Personen treffen.

Auch vollständig Genesene und Geimpfte Personen dürfen an diesen Treffen teilnehmen und sich untereinander treffen.

Überall dort, wo eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum gilt, darf zwischen 15 Uhr und 6 Uhr kein Alkohol konsumiert werden.

Auch auf öffentlichen Grünflächen bleibt das Alkohol-, Shishapfeifen- und Grillverbot bestehen.

Weitreichende Lockerungen im Sport- und Freizeitbereich

In Geschäften dürfen sich nun wieder mehr Personen aufhalten. (Symbolbild)
In Geschäften dürfen sich nun wieder mehr Personen aufhalten. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Gastronomie:

Wer essen gehen oder einen Kaffee trinken möchte, braucht für den Außenbereich von Restaurants und Cafés ab sofort keinen negativen Coronatest mehr. Nun folgte auch die Innengastronomie und durfte ihre Türen wieder öffnen. Hier ist ein negatives Testergebnis allerdings notwendig.

Einzelhandel:

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Wer shoppen gehen möchte, konnte das schon etwas länger ohne Termin machen. Nun dürfen sich auch mehr Kunden in einem Laden aufhalten. Wo sich vorher eine Person auf 20 Quadratmetern aufhalten durfte, dürfen es nun zwei.

Sport und Freizeit:

Auch im Sport- und Freizeitbereich treten viele Lockerungen in Kraft. Sport ist ab sofort wieder mit mehr als einer Person zulässig. Im freien ist Kontaktsport mit bis zu 25 Personen erlaubt. In geschlossenen Räumen dürfen 12 Personen an Aktivitäten teilnehmen und ein negativer Coronatest ist Pflicht. Kontaktloser Sport ist ab sofort von einer begrenzten Personenzahl ausgenommen.

Es gibt sogar eine Aussicht auf Zuschauer bei Sportveranstaltungen. Im Freien dürfen im Zuge der neuen Lockerungen bis zu 1000 Personen teilnehmen. Maximal sind 33 Prozent Auslastung zulässig. In Innenräumen dürfen mit einem negativen Testnachweis 500 Zuschauende teilnehmen.

Die Öffnungen aller Schwimmbäder, Saunen und Indoorspielplätze ist möglich, wenn negative Tests und Personenbegrenzungen gegeben sind.

Lockerungen für Kulturschaffende

Auch Museen dürfen seit einiger Zeit wieder Besucher empfangen. Hier müssen die Gäste ihre Kontaktdaten ebenfalls hinterlegen.
Auch Museen dürfen seit einiger Zeit wieder Besucher empfangen. Hier müssen die Gäste ihre Kontaktdaten ebenfalls hinterlegen.  © Oliver Berg/dpa

Kultur, Events und Partys:

Partys sind noch immer verboten und können erst ab Stufe 1 genehmigt werden, wenn die Inzidenz stabil unter 35 liegt. Private Veranstaltungen sind allerdings mit bis zu 100 Personen erlaubt, wenn negative Coronatests vorliegen. Drinnen dürfen 50 Personen anwesend sein.

Kleinkünstler dürfen sich mit bis zu 20 Personen ebenfalls für Proben, zum Beispiel zum Singen oder mit Blasinstrumenten, treffen. Auch hier ist ein Coronatest erforderlich.

Einrichtungen wie Kinos, Opern oder Theater dürfen unter bestimmten Auflagen wieder öffnen. Eine Rückverfolgbarkeit der Besucher muss hier gegeben sein. Wie die Stadt Köln mitteilte, sind 500 Personen erlaubt, wenn es einen Sitzplatzplan gibt und negative Tests vorgewiesen werden können.

Prostitutionsstätten, Bordelle und vergleichbare Einrichtungen dürfen in Köln weiterhin nicht öffnen.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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