Kölner Arzt wird kreativ: Nachbau des Doms aus ungewöhnlichem Material

Köln – Der Kölner Dom ist schon aus Streichhölzern, Legosteinen und Bierkästen nachgebaut worden - und nun auch aus 220 leeren Impffläschchen.

Der Kölner Arzt Bastian Kirsch wollte die leeren Fläschchen nicht wegwerfen und baute kurzerhand das Wahrzeichen der Millionenstadt nach.
Der Kölner Arzt Bastian Kirsch wollte die leeren Fläschchen nicht wegwerfen und baute kurzerhand das Wahrzeichen der Millionenstadt nach.  © Henning Kaiser/dpa

Als er die leeren Flaschen gesehen habe, habe er gedacht "das ist doch schade", berichtete der Kölner Hausarzt Bastian Kirsch.

Dann habe er die Eingebung mit dem Dom gehabt. Die Rückmeldungen seiner Patientinnen und Patienten seien durchweg positiv.

Es gehe ihm mit der Aktion darum, die Impfwilligkeit zu steigern.

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In Köln haben sich laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein bereits 764.334 Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen.

In den kommenden Tagen sollen die mobilen Teams weitere Menschen impfen, um die Quote zu erhöhen.

Außerdem können sich Impfwillige unter anderem ohne Voranmeldung im Gesundheitsamt am Neumarkt immunisieren lassen.

Am Montag sollen auch an weiterführenden Schulen Impfaktionen starten.

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Die 220 Flaschen hätten insgesamt 1500 Impfdosen enthalten, so der Hausarzt.

Titelfoto: Montage: Henning Kaiser/dpa

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