Kölner Hauptbahnhof: Maskenverweigerer flippt aus und attackiert Polizisten

Köln - Ein 25-Jähriger flippte am Mittwochmorgen aus und griff Bundespolizisten an, weil er wegen seines fehlenden Mund- und Nasenschutzes mehrfach dem Kölner Hauptbahnhof verwiesen wurde.

Ein Maskenverweigerer flippte am Mittwochmorgen am Hauptbahnhof Köln aus und griff Polizisten an, weil er einem Platzverweis nicht nachkommen wollte (Archivbild).
Ein Maskenverweigerer flippte am Mittwochmorgen am Hauptbahnhof Köln aus und griff Polizisten an, weil er einem Platzverweis nicht nachkommen wollte (Archivbild).  © Polizei Köln

Wie die Polizei angab, wollte eine Streife am frühen Mittwochmorgen gegen 6.20 Uhr den jungen Mann kontrollieren, da er keine Maske trug und damit gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verstoßen hatte.

Zunächst blieb es bei einer mündlichen Verwarnung, während der 25-Jährige aus dem Bahnhof heraus begleitet wurde.

Doch nur zehn Minuten später trafen die Beamten den Maskenverweigerer erneut im Gebäude an. Dieses Mal erteilten sie ihm einen Platzverweis für den Kölner Hauptbahnhof, der für den gesamten Tag galt.

Um 9 Uhr erwischten die Beamten den Unbelehrbaren allerdings erneut in der Bahnhofs-Vorhalle - er war noch immer ohne Maske unterwegs. Da war die Geduld der Ordnungshüter endgültig am Ende und sie gaben dem Mann zu verstehen, dass sie ihn zur Durchsetzung des Platzverweises mit auf die Dienststelle nehmen würden.

Da brannte dem 25-Jährigen anscheinend die Sicherung durch:

Unvermittelt ballte er die Fäuste, trat mehrfach nach den Beamten und bespuckte sie. Das hatte zur Folge, dass der Unruhestifter festgenommen und auf die Wache kutschiert wurde. Doch auch dort beruhigte er sich nicht und zerstörte laut Polizei eine Matratze.

"Anschließend wurde er für den Rest des Tages dem Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Köln zugeführt", hieß es in einer schriftlichen Mitteilung.

Neben dem Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des fehlenden Mund- und Nasenschutzes blüht dem 25-Jährigen nun auch eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.

Titelfoto: Polizei Köln

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