Kölner Jecken bleiben standhaft: Rosenmontagszug soll nicht verschoben werden

Köln – Anders als in Düsseldorf soll der Kölner Rosenmontagszug trotz der Corona-Pandemie am 28. Februar 2022 durch die Straßen ziehen.

Keine Frage: In Köln soll der Rosenmontagszug 2022 stattfinden. Im vergangenen Jahr fiel er aus.
Keine Frage: In Köln soll der Rosenmontagszug 2022 stattfinden. Im vergangenen Jahr fiel er aus.  © Oliver Berg/dpa

"Der Karneval ist kein reines Partyevent, das man beliebig planen und verschieben kann", teilte das Festkomitee Kölner Karneval am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern der Landesregierung und der Karnevalshochburgen Aachen und Bonn mit.

"Er ist ein jahrhundertealtes Brauchtum und bewegt sich als solches in einem festen zeitlichen Rahmen." Auch die Karnevalisten aus Bonn und Aachen lehnten demnach eine Verschiebung ab und seien "überrascht und irritiert" über die Entscheidung der Düsseldorfer Jecken.

Das Comitee Düsseldorfer Carneval hatte am Mittwochabend angekündigt, den Rosenmontagszug wegen der Pandemie im kommenden Jahr auf den 8. Mai zu verschieben.

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Der neue Termin eröffne die Chance, den Düsseldorfer Rosenmontagszug in der gewohnten Weise mit Tausenden von Zuschauern am Straßenrand durchzuführen, hieß es zur Begründung. "Es ist mehr als traurig, dass in Düsseldorf rein wirtschaftliche Gründe dafür sorgen, dass alle Regeln des Brauchtums über Bord geworfen werden", sagte Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (57) laut Mitteilung.

In Köln sei schon vor geraumer Zeit festgelegt worden, dass der Rosenmontagszug unter 2G-Bedingungen – nur für Geimpfte und Genesene – stattfinden werde. Allerdings würden die Planungen immer wieder den aktuellen Entwicklungen angepasst.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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