Kölner MAKK untersucht Hunderte Objekte aus Nazi-Zeit

Köln - Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) untersucht in einem Forschungsprojekt Hunderte seiner Objekte aus der NS-Zeit auf ihre Herkunftsgeschichte.

Schmuck wird mit einer Lupe untersucht.
Schmuck wird mit einer Lupe untersucht.  © belchonock/123RF

Ziel sei die erstmalige, systematische Überprüfung aller 396 Objekte, die dem Museum zwischen 1933 und 1940 zugegangen seien, teilte die Stadt am Mittwoch mit. 

Es handle sich vor allem um "Fayencen, Porzellan, Gläser und Möbel, für die im Falle eines NS-verfolgungsbedingten Entzugs eine "gerechte und faire Lösung" mit den rechtmäßigen Eigentümern zu finden" sei.

Das Projekt, das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wird, ist auf zwei Jahre angelegt und startet am 15. Juli. 

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Der Titel lautet "Die Erwerbungen des Kunstgewerbemuseums (heute: Museum für Angewandte Kunst Köln) 1933 bis 1940". 

Hintergrund ist, dass nach Angaben der Stadt in der Zeit des Nationalsozialismus zahlreiche Ankäufe zur Erweiterung der Museumssammlungen getätigt wurden, die die Zwangslage jüdischer Sammler ausnutzten.

Titelfoto: belchonock/123RF

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