Literaturfestival Lit.Cologne soll auch künftig digital stattfinden

Köln - Dass das Kölner Literaturfestival Lit.Cologne dieses Jahr nur digital stattfindet, ist für den Leiter Rainer Osnowski "Fluch und Segen gleichzeitig".

Für den Leiter der Lit.Cologne, Rainer Osnowski, ist das dieses Jahr nur digital stattfindende Kölner Literaturfestival Fluch und Segen gleichzeitig. (Archivbild)
Für den Leiter der Lit.Cologne, Rainer Osnowski, ist das dieses Jahr nur digital stattfindende Kölner Literaturfestival Fluch und Segen gleichzeitig. (Archivbild)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Einerseits fehle natürlich der direkte Kontakt zwischen Schriftstellern und Publikum, sagte Osnowski am Mittwoch im WDR.

"Aber: Wenn wir in die Welt schauen, dann wird natürlich das Thema Digitales immer stärker. Und das Digitale haben wir bisher völlig außer acht gelassen bei der Lit.Cologne." Das werde sich nun dauerhaft ändern.

"Warum denn nicht die Lit.Cologne tatsächlich in die Welt tragen? (...) Die ganzen Literaturbegeisterten können dann vielleicht im nächsten Jahr, wenn die Lit.Cologne zwar wieder vor Publikum im März stattfinden wird, aber sicher teilweise auch digital, daran partizipieren."

2019 kamen über 100.000 zahlende Besucher zur Lit.Cologne. Die Veranstalter sprechen vom größten Literaturfestival Europas.

Vergangenes Jahr musste das Festival im März wegen der beginnenden Pandemie kurzfristig abgesagt werden, dieses Jahr findet es erstmals digital statt.

Vom diesem Mittwoch bis zum 12. Juni sind 54 Veranstaltungen geplant, die in der Regel ab der Erstausstrahlung bis zum 20. Juni abrufbar sein sollen.

Zu den auftretenden Autorinnen und Autoren gehören Isabel Allende, Daniel Kehlmann, Elke Heidenreich und Cornelia Funke, zu den Schauspielerinnen und Schauspielern Annette Frier, Michael Kessler, Iris Berben und Gustav Peter Wöhler.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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