Neu gegründete "Cologne/Bonn Academy in Exile" unterstützt Wissenschaftler im Krieg

Köln/Bonn - Im Zuge des Kriegs gibt es viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an ihren Universitäten nicht mehr weiter forschen können oder die sogar wegen ihres Widerstands gegen den Krieg verfolgt werden.

An der Universität Köln werden in Zukunft auch Wissenschaftler aus der Ukraine, Russland oder Belarus ihre Forschung weiterführen.
An der Universität Köln werden in Zukunft auch Wissenschaftler aus der Ukraine, Russland oder Belarus ihre Forschung weiterführen.  © Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn

Die Universitäten in Köln und Bonn wollen genau solche Leute unterstützen und haben dafür die "Cologne/Bonn Academy in Exile" (CBA) gegründet.

Dieses Projekt soll es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Ukraine, aber auch aus Russland und Belarus ermöglichen, in Deutschland ihre Forschung wieder aufzunehmen.

"Die Schwerpunkte der Akademie liegen in den Rechts-, Geschichts-, Kultur- und Sprachwissenschaften", erklärte eine Pressesprecherin der Universität Köln.

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Die Universitäten stellen dabei vor allem Büroräume, administrativen Support und eine wissenschaftliche Gemeinschaft zur Verfügung. Auch bei der Suche nach finanzieller Unterstützung wird den Wissenschaffenden geholfen.

"Die Universitäten werden zudem alle Formen des akademischen Austauschs innerhalb der CBA fördern, unter anderem mit Seminaren und Workshops, und versuchen, auch Wissenschaftler:innen außerhalb der CBA zu erreichen", heißt es weiter.

Schon bald soll eine Website zur Verfügung stehen, die weitere Informationen zu der Akademie vermitteln. Dann wird das Projekt auch an Aufmerksamkeit gewinnen und die Betroffenen erreichen.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn

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