Poller auf Rechtsabbieger-Spuren in Köln: Mehr Sicherheit für Radfahrer

Köln - Etwas mehr Sicherheit für Radfahrer am Hans-Böckler-Platz am Bahnhof Köln-West. Hier hat die Stadt Köln den "freilaufenden Rechtsabbieger" für Autofahrer im Bereich Venloer Straße/Ludolf-Camphausen-Straße mit Pollern vom Radweg abgetrennt.

Für Radfahrer bleibt die Abbiegespur frei.
Für Radfahrer bleibt die Abbiegespur frei.  © Stadt Köln

Autofahrer müssen jetzt von der Venloer Straße in die Ludolf-Camphausen-Straße über die Geradeausspur und die Ampel abbiegen.

"So wird kurzfristig die Sicherheit von Radfahrern Fußgängern erhöht", teilte die Stadt Köln mit.

Der Eingriff ist nur einer von bislang 20 entschärften Kreuzungen in den vergangenen zwei Jahren.

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In Köln gibt es rund 500 sogenannte "freilaufende Rechtsabbieger". Sie gelten als Unfallschwerpunkte für Radfahrer und Fußgänger.

In einem großen Programm sollen diese Gefahrenpunkte massiv entschärft werden. Das hatte der Rat der Stadt Köln beschlossen, die Umsetzung dauert an.

Der bisherige Rechtsabbieger für Autofahrer wurde durch Poller versperrt. Dies gibt Fußgängern und Radfahrern mehr Sicherheit. Die Autos müssen über die Ampelanlage abbiegen, was den Verkehrsfluss verlangsamen kann.
Der bisherige Rechtsabbieger für Autofahrer wurde durch Poller versperrt. Dies gibt Fußgängern und Radfahrern mehr Sicherheit. Die Autos müssen über die Ampelanlage abbiegen, was den Verkehrsfluss verlangsamen kann.  © Stadt Köln

Weitere Rechtsabbieger in Köln werden entschärft

Weitere Sofort-Maßnahmen sollen beispielsweise an folgenden Knotenpunkten folgen:

• Gotenring / Deutzer Freiheit / Deutz-Kalker Straße

• Venloer Straße / Friesenplatz / Kamekestraße

• Innere Kanalstraße / Merheimer Straße

Titelfoto: Stadt Köln

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