Warnstreik in NRW hat begonnen: Starke Einschränkungen für Pendler

Köln - Starke Einschränkungen für Pendler: Wegen eines Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen fallen seit Donnerstagmorgen viele Busse und Bahnen aus.

Wegen eines Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in NRW gibt es starke Einschränkungen für Pendler: Seit Donnerstagmorgen fallen viele Busse und Bahnen aus.
Wegen eines Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in NRW gibt es starke Einschränkungen für Pendler: Seit Donnerstagmorgen fallen viele Busse und Bahnen aus.  © Henning Kaiser/dpa

In Köln hat der Streik im Nahverkehr begonnen. Die Kölner Verkehrs-Betriebe seien komplett dicht, teilte Verdi mit. 

Auch "in Dortmund steht alles still", sagte Kirsten Rupiper von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am frühen Morgen.

Seit Betriebsbeginn gegen 3.00 Uhr fahre für 24 Stunden kein Bus und keine Bahn. Die Verkehrsabteilung der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) sei komplett im Streik, so Rupiper.

Mit Schichtbeginn gegen 3.30 Uhr sei auch der Streik bei der Rhein Erft-Verkehrsgesellschaft gestartet, die zum ersten Mal dabei sind. Dort werde erwartet, dass etwa die Hälfte der Mitarbeiter die Arbeit am Donnerstag niederlegen.

Verdi hat für Donnerstag zu einem flächendeckenden Warnstreik in NRW aufgerufen. 

Busse und Bahnen sollen in den Depots bleiben. Gestreikt werden soll von Betriebsbeginn bis Betriebsende. 

S-Bahnen und Regionalzüge sind aber nicht betroffen.

Verdi fordert bundesweit einheitliche Tarifregelung

Hintergrund der Warnstreiks ist die Forderung des Verdi-Bundesverbands nach einer bundesweit einheitlichen Tarifregelung für die rund 87.000 Beschäftigten im ÖPNV. Tarife im Nahverkehr werden derzeit in den 16 Bundesländern einzeln ausgehandelt. 

Weil sich deshalb die Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Regionen aus Sicht der Gewerkschaft zu weit auseinander entwickelt haben, sollen die regionalen Regelungen um eine bundesweite ergänzt werden.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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