Zero Waste: Kölner Projektgruppe gestaltet Karte für Unverpackt-Shopping

Köln – In Anbetracht von aktuellen Ereignissen wie dem Ukraine-Krieg oder der Corona-Pandemie rücken die Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimawandel etwas in den Hintergrund. Kölner Unverpackt-Läden nehmen sich dem dennoch an und gestalteten kürzlich eine Karte mit allen nachhaltigen Shops in der Stadt.

Mit eigenen Behältnissen jeglicher Art besucht man einen Unverpackt-Laden und füllt sich die gewünschte Menge an trockenen Lebensmitteln ab.
Mit eigenen Behältnissen jeglicher Art besucht man einen Unverpackt-Laden und füllt sich die gewünschte Menge an trockenen Lebensmitteln ab.  © Sina Schuldt/dpa

Öle, Gewürze, Kaffee, Tee, Süßigkeiten, Drogerie- und Reinigungsartikel: In einem Unverpackt-Laden bekommt man fast alles, was man für den täglichen Bedarf braucht. Nur eben ohne umweltschädliche Plastik-Verpackungen.

Wer etwas in solch einem Geschäft kaufen möchte, bringt einfach eigene Dosen, Gläser und Beutel mit oder kauft sich passende Behältnisse im Laden.

Und auch in Köln feiert man den Trend. Gemessen an der Fläche besitzt Köln die größte Dichte an Unverpackt-Läden in Deutschland.

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Den Überblick kann man da schon einmal verlieren, weshalb sich die verschiedenen Besitzerinnen und Besitzer zusammentaten und eine interaktive Karte veröffentlichten.

Von der Südstadt über die Schäl Sick und bis nach Ehrenfeld: Insgesamt gibt es in der Domstadt zehn sogenannte "Zero-Waste-Shops", die es sich zur Aufgabe gemacht haben, so wenig Müll wie möglich zu produzieren.

2014 wurde der erste Unverpackt-Laden Deutschlands in Kiel eröffnet. Seither wurde das Konzept immer erfolgreicher. Laut Rundschau waren vor etwa einem Jahr 380 Unverpackt-Geschäfte gelistet. 266 waren damals noch in Planung.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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