Mann klettert auf Güterwaggon, Polizei rettet ihm das Leben

Köln – Am Dienstagabend hat die Bundespolizei ein Unglück an einem Güterwaggon in Köln offenbar in letzter Sekunde verhindert.

In Köln endete die gefährliche Kletteraktion eines Mannes auf einen Güterwaggon glimpflich (Symbolbild).
In Köln endete die gefährliche Kletteraktion eines Mannes auf einen Güterwaggon glimpflich (Symbolbild).  © Bundespolizeiinspektion Köln

Tatort war der Güterbahnhof Köln Kalk Nord. Dort war der Polizei eine Person auf einem abgestellten Waggon gemeldet worden.

Die Beamten eilten zum Tatort, parallel wurde die Sperrung der Gleise und die Abschaltung des Stromes veranlasst.

Vor Ort trafen die Polizisten auf einen 28-Jährigen, der sich der tödlichen Gefahr seiner Kletterei auf einen Waggon nicht bewusst war.

Glücklicherweise blieb der junge Mann unverletzt und zeigte Einsicht. Dennoch erwartet ihn eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit. Über sein Motiv machte er keine Angaben.

Aufgrund dieses Vorfalls warnt die Bundespolizei erneut vor den Gefahren des Bahnstroms. Selbst bei einer Annäherung an die Oberleitung ohne Berührung kann es zu potenziell tödlichen Stromschlägen kommen.

Der letzte Fall dieser Art in Köln hatte sich im Januar 2020 ereignet. Damals war ein 17-Jähriger schwer verletzt worden (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Bundespolizeiinspektion Köln

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