Missbrauchsfälle: Kölner Kirchenrichter muss Tätigkeiten aufgeben

Köln - Kirchenrichter Günter Assenmacher (69) kümmerte sich in seiner Karriere um zahlreiche Missbrauchsfälle von Geistlichen. Bis jetzt.

In der Hierarchie folgte Assenmacher auf den Erzbischof und war als dessen "Gerichtsvikar" auf einer Ebene mit dem Verwaltungschef angesiedelt. (Symbolfoto)
In der Hierarchie folgte Assenmacher auf den Erzbischof und war als dessen "Gerichtsvikar" auf einer Ebene mit dem Verwaltungschef angesiedelt. (Symbolfoto)  © Oliver Berg/dpa

Der Kirchenrichter Günter Assenmacher, dem im Kölner Missbrauchsgutachten Pflichtverletzungen vorgeworfen worden waren, ist aus seinem Amt ausgeschieden.

Das teilte das Erzbistum Köln am Montag mit. Der 69-Jährige war zuvor schon als Reaktion auf das Gutachten von Kardinal Rainer Maria Woelki (64) vorläufig von seinen Dienstpflichten entbunden worden.

Das im März vorgestellte Gutachten des Strafrechtlers Björn Gercke hatte den Umgang des Erzbistums mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch Priester untersucht.

Als Offizial war Assenmacher unter anderem für kirchengerichtliche Angelegenheiten zuständig.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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