Neuer Bauvertrag für Leverkusener Brücke geht wieder an den Billigsten

Köln - In Köln ist am Montag der Vertrag zum Neubau der Leverkusener Rheinbrücke der A1 unterzeichnet worden.

Blick auf die Baustelle der Leverkusener Brücke der A1 am Rhein im Jahr 2019.
Blick auf die Baustelle der Leverkusener Brücke der A1 am Rhein im Jahr 2019.  © Henning Kaiser/dpa

Das bestätigte ein Sprecher der Autobahn GmbH des Bundes. Den Zuschlag hatte die Bietergemeinschaft SEH Engineering, Eiffage Métal, Hochtief, Iemants und Max Bögl erhalten.

Mit 216 Millionen Euro hatte diese Bietergemeinschaft den Angaben zufolge das günstigste Angebot abgegeben.

Die Bauarbeiten sollen demnach "in Kürze" beginnen. Die verzögerte Inbetriebnahme der Brücke ist für 2023 geplant.

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Die bereits gebauten Gründungen und Pfeiler sollen weiter genutzt werden.

Der vorherige Bauauftrag war im April 2020 gekündigt worden, "nachdem gravierende Mängel in der Stahlbauausführung nicht vom Auftragnehmer beseitigt wurden", so die Autobahn GmbH.

Nach der Kündigung des Vertrags stellte der bis dahin zuständige Landesbetrieb Straßenbau NRW kurzfristig einzelne Brückenbestandteile wie die Widerlager durch andere Baufirmen fertig.

Alte Rheinbrücke soll abgerissen werden

Nach der Fertigstellung der neuen Brücke soll die alte Rheinbrücke abgebrochen und an ihrer Stelle ein weiterer Neubau errichtet werden.

Nach Vollendung der zweiten Brücke sollen dem Verkehr der A1 dann zwischen Köln-Niehl und Leverkusen-West vier Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung stehen.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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