Neuer Masken-Auftrag für van Laack: SPD stellt Nachfragen

Düsseldorf - Nachdem der Hemdenhersteller van Laack sich einen umstrittenen Auftrag über 1,25 Millionen Stoffmasken für die NRW-Polizei gesichert hat, stellt die SPD Nachfragen im Landtag.

Der Auftrag hatte für Aufsehen gesorgt, weil ihn van Laack schon einmal bekommen hatte, und zwar im November 2020 - damals für 1,30 Euro pro Maske. (Symbolfoto)
Der Auftrag hatte für Aufsehen gesorgt, weil ihn van Laack schon einmal bekommen hatte, und zwar im November 2020 - damals für 1,30 Euro pro Maske. (Symbolfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Über eine Kleine Anfrage will die Opposition unter anderem wissen, welche Unternehmen sich außer van Laack an der Ausschreibung beteiligt haben.

Der Auftrag hatte für Aufsehen gesorgt, weil ihn van Laack schon einmal bekommen hatte, und zwar im November 2020 - damals für 1,30 Euro pro Maske.

Weil es keine Ausschreibung gegeben hatte, wurde der Deal aber rückabgewickelt und neu ausgeschrieben.

Köln: Spezial-Drohne soll Hunderte E-Scooter aus Rhein in Köln bergen
Köln Spezial-Drohne soll Hunderte E-Scooter aus Rhein in Köln bergen

Nun erhält van Laack erneut den Zuschlag. Laut van Laack-Chef Christian von Daniels (Jahrgang 1955) diesmal allerdings für 49 Cent pro Maske.

Die SPD-Fraktion will nun wissen, welchen Preis die anderen Bewerber für den Auftrag aufgerufen haben und ob sich die Landesregierung diesmal bei der Ausschreibung rechtlich hat beraten lassen.

Inwieweit die Opposition öffentlich Antworten bekommen wird beziehungsweise darf, hängt allerdings auch am strengen Ausschreibungsrecht.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

Mehr zum Thema Köln: