Ohne Maske unterwegs: Typ flippt aus und zieht Pistole, Polizei muss eingreifen

Neuss – Weil ein Mann angeblich gegen die Maskenpflicht verstieß, hat ein selbsternannter "Ordnungshüter" (25) am Neusser Bahnhof eine Schreckschusswaffe gezogen.

Ein selbsternannter "Ordnungshüter" wollte die Maskenpflicht offenbar mit einer Schreckschusspistole durchsetzen. (Fotomontage)
Ein selbsternannter "Ordnungshüter" wollte die Maskenpflicht offenbar mit einer Schreckschusspistole durchsetzen. (Fotomontage)  © 123rf/Joerg Huettenhoelscher / Sebastian Gollnow/dpa

Laut Polizei hat der 25-jährige "offenbar deutlich unverhältnismäßig" auf den Verstoß eines anderen Zugpassagiers gegen die Maskenpflicht reagiert.

So hatte der Unruhestifter die "angebliche Absicht, den Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung geahndet sehen zu wollen", teilten die Beamten mit.

Der 25-Jährige habe den Passagier daran hindern wollen, den Bahnhof zu verlassen. Letztlich habe er deshalb sogar eine Schreckschusswaffe gezogen.

Bahnmitarbeiter und unmittelbar alarmierte Polizeibeamte schritten ein. Sie konnten die Situation unter Kontrolle bringen und die Schreckschusswaffe sicherstellen.

Gegen den 25-Jährigen läuft nun ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Außerdem müssen sich beide Beteiligte wegen Ordnungswidrigkeit verantworten – auch der 25-Jährige soll seinen Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt getragen haben. 

Titelfoto: 123rf/Joerg Huettenhoelscher / Sebastian Gollnow/dpa

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