Lockdown light fordert Halloween light: Was erlaubt und was sinnvoll ist

Düsseldorf – Auch in Nordrhein-Westfalen wird die Corona-Pandemie an diesem Samstag manch gruseliges Halloween-Treiben deutlich dämpfen. 

An Halloween im Corona-Jahr werden NRW-Bürger dazu aufgerufen, auf die üblichen Partys zu verzichten.
An Halloween im Corona-Jahr werden NRW-Bürger dazu aufgerufen, auf die üblichen Partys zu verzichten.  © picture alliance/dpa

Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) hatte im Vorfeld an die Bevölkerung appelliert: "Verzichten Sie auf die üblichen Halloween-Partys."

Alle müssten mit strengen Kontrollen und Sanktionierungen rechnen. "Die örtlichen Ordnungsämter werden keinen Missbrauch dulden", sagte er.

Die Polizei in Hagen appellierte an Kinder und Jugendliche, an Halloween zu akzeptieren, dass eine Tür beim Klingeln wegen Corona zu bleibt. Man solle sich dann bitte nicht – wie sonst üblich – mit einem Streich revanchieren.

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"Viele Menschen möchten Kontakte aufgrund der aktuellen Situation meiden. Und das ist genau richtig so: Unnötige Kontakte zu vermeiden, ist weiterhin das Gebot der Stunde. Deshalb sollte dieses Jahr Halloween auch besser zuhause gefeiert werden", riet die Polizei.

Das NRW-Gesundheitsministerium hatte den Brauch des Von-Tür-Zu-Tür-Ziehens in Corona-Zeiten schon vor einigen Tagen als "wenig verantwortungsvoll" bezeichnet. Verboten ist es allerdings nicht.

Die am Samstag noch gültigen Regeln erlauben in den meisten Landesteilen ein Umherziehen mit maximal fünf Personen.

Update, 22.15 Uhr: Ruhiges Halloween in Nordrhein-Westfalen

Halloween hat nach Angaben der Polizei in Nordrhein-Westfalen zu keinen besonderen Vorkommnissen geführt. Die "Geisterschwester von Karneval" sei ruhig verlaufen, hieß es von der Polizei in Dortmund, Düsseldorf, Aachen, Köln, Bochum, Hagen und Bielefeld am Samstagabend. Bisweilen gab es Eierwürfe gegen Häuser und anderen "Unfug, aber nichts Herausragendes".

Im Vorfeld des letzten Wochenendes vor der Corona-bedingten Gastronomieschließung ab Montag hatten Politiker und Behörden an die Bürger appelliert, auf Partys und Halloween-Streiche zu verzichten. Den Polizeiberichten zufolge blieben tatsächlich viele Erwachsene und Kinder daheim.

Titelfoto: picture alliance/dpa

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