Moria: Laschet will bis zu 1000 Flüchtlinge aufnehmen

Düsseldorf – Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) will in Nordrhein-Westfalen bis zu 1000 Flüchtlinge aus dem fast vollständig abgebrannten griechischen Flüchtlingscamp Moria aufnehmen. 

NRW soll laut Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) nach dem verheerenden Brand in Camp Moria schnelle humanitäre Hilfe leisten. (Fotomontage)
NRW soll laut Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) nach dem verheerenden Brand in Camp Moria schnelle humanitäre Hilfe leisten. (Fotomontage)  © Montage: Panagiotis Balaskas/AP/dpa / Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Das kündigte er am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf an.

"Die Bilder aus Moria sind bestürzend. Die Menschen auf der Flucht haben nach dem Feuer alles verloren, selbst das einfache Dach über dem Kopf", erklärte er seinen Vorstoß.

"Hier ist schnelle humanitäre Hilfe erforderlich."

Er habe dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis bereits direkte Hilfe angeboten.

"Wir brauchen jetzt beides: Eine schnelle Soforthilfe für Moria und eine nachhaltige, europäische Hilfe bei der Aufnahme von Kindern und Familien."

Der Bundesregierung habe er Unterstützung bei der Ausstattung angeboten – "mit Zelten, Medikamenten und allem, was es jetzt besonders dringend braucht", berichtete Laschet.

"Jetzt kommt es darauf an, dass Griechenland genau sagt, was es braucht. Der Hilferuf aus Moria wird in Nordrhein-Westfalen gehört."

Das Flüchtlingslager Moria in Lesbos musste in der Nacht zum Mittwoch evakuiert werden. Dort sollen rund 12.600 Flüchtlinge und Migranten gewohnt haben, die jetzt ohne Unterkunft dastehen.

Titelfoto: Montage: Panagiotis Balaskas/AP/dpa / Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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