Köln schickt Hilfsgüter im Wert von 25.000 Euro ins ukrainische Dnipro

Köln/Dnipro – Die Stadt Köln setzt sich seit Beginn des Ukraine-Kriegs für die Menschen vor Ort ein. Am gestrigen Freitag ging ein mit medizinischen Hilfsmitteln beladener Rettungswagen in die Millionenstadt Dnipro.

In Dnipro liefern sich ukrainische und russische Truppen seit Tagen heftige Kämpfe.
In Dnipro liefern sich ukrainische und russische Truppen seit Tagen heftige Kämpfe.  © Efrem Lukatsky/AP/dpa

Dnipro ist nach dem Beschluss des Rats im Juni zur Projektpartnerstadt der Domstadt ernannt worden. Langfristig soll die Metropole, welche etwa 400 Kilometer südöstlich von Kiew liegt, Partnerstadt werden.

Logisch, dass man sich da hilft – insbesondere in der aktuellen Situation. Und so dominierte am gestrigen Freitag großer Tatendrang im Lager des Vereins Blau-Gelbes Kreuz in Köln-Raderberg. Denn die Mitglieder der Hilfsorganisation packten einen Krankentransportwagen, welcher wenige Stunden später von der Vorsitzenden Linda Mai höchstpersönlich in die Ukraine gefahren wurde.

Bis oben hin vollgepackt war der Wagen mit Verbänden, Scheren, Dekompressionskanülen, mobile Röntgen- und Ultraschallgeräte und Defibrillatoren.

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Insgesamt haben die Güter laut Mitteilung der Stadt einen Wert von 25.000 Euro. Finanzielle Spenden der Stadtwerke Köln hatten die Anschaffungen möglich gemacht.

Köln und Dnipro haben einige Dinge gemeinsam: Wie Köln hat die Großstadt mehr als eine Million Einwohnerinnern und Einwohner und ist ebenfalls die viertgrößte Stadt des Landes.

Dnipro ist aktuell ein wichtiges Drehkreuz für Binnengeflüchtete und wurde Ende Juni mit Raketen angegriffen.

Titelfoto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

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