Kölner Stadtspitze: Mercedes und Ford als künftige Dienstwagen!

Köln - Bislang nutzt Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (64, parteilos) einen Ford Mondeo Hybrid als Dienstwagen. Die neue Dienstwagen-Flotte für die Kölner Stadtspitze sieht einen Modellwechsel vor.

Der Mercedes EQE300 wird bald Dienstwagen in Köln.
Der Mercedes EQE300 wird bald Dienstwagen in Köln.  © Mercedes-Benz

Die neuen Dienstwagen für die Stadtspitze wurden per Ausschreibung gesucht. Verbrenner-Motoren hatten keine Chance.

Nach Elektro und Hybrid-Autos oder anderen alternativen Antriebsarten wurde Ausschau gehalten.

Bei den E-Autos setzten sich Ford mit dem Mach-E und Mercedes-Benz mit dem EQE300 durch. Die Stadtdirektorin, Beigeordnete und Bürgermeister können hier frei wählen.

Weitere Diskussionen um autofreie Deutzer Freiheit: Bleibt sie oder dürfen Autos wieder fahren?
Köln Politik Weitere Diskussionen um autofreie Deutzer Freiheit: Bleibt sie oder dürfen Autos wieder fahren?

Beim Hybrid-Fahrzeug für lange Strecken gewann allerdings Mercedes mit dem C300e!

Langfristig könnte Henriette Reker somit von ihrem Ford Mondeo auf einen Mercedes umsteigen. Laut Sprecherin wird sie bis Ende des Leasing-Vertrages Mitte 2023 ihren Mondeo weiter als Dienstfahrzeug nutzen. "Zu ihrem Bedauern hat Ford die Produktion dieses Modells eingestellt."

Danach dürfte es aber mehr als fraglich sein, ob Reker auch auf langen Strecken nur per Elektro-Auto und damit im Ford Mach-E fahren wird.

Realistisch ist da eher ein Mercedes mit Hybrid-Antrieb. Der Ford-Betriebsrat hatte sich vor wenigen Jahren dafür eingesetzt, das die Kölner Oberbürgermeisterin weiterhin einen Ford fährt. Der Hersteller hat seinen Deutschland-Sitz in der Rheinmetropole und ist der größte Arbeitgeber.

Kurze Laufzeiten für Dienstwagen in Kölner Stadtverwaltung

Der Rahmenvertrag für die neuen Dienstwagen hat eine Laufzeit von 18 Monaten ab Vertragsschluss mit einer Verlängerungsoption auf 30 Monate, hieß es am Montag.

"Es wurde bewusst eine kurze Laufzeit der Rahmenvereinbarungen gewählt, um die technischen Entwicklungen am Markt beobachten zu können", so die Argumente.

Titelfoto: Mercedes-Benz

Mehr zum Thema Köln Politik: