OB-Stichwahlen: Gute Wahlbeteiligung in Köln und Düsseldorf

Köln/Düsseldorf- In den Großstädten Köln und Düsseldorf stellte man bis Sonntagmittag bei den Stichwahlen zum jeweiligen Oberbürgermeister-Amt eine gute Wahlbeteiligung fest.

Bis Sonntagmittag wurde in den Städten Köln und Düsseldorf bei den Stichwahlen zum jeweiligen Oberbürgermeister-Amt eine gute Wahlbeteiligung festgestellt.
Bis Sonntagmittag wurde in den Städten Köln und Düsseldorf bei den Stichwahlen zum jeweiligen Oberbürgermeister-Amt eine gute Wahlbeteiligung festgestellt.  © Fabian Strauch/dpa

In Düsseldorf - wo keine Zahlen erhoben wurden - seien die Wahllokale bis zum Mittag "gut besucht" gewesen, sagte ein Sprecher der Stadt. 

"Viele gelbe Wahlbriefe sind auch noch durch die bis heute Morgen eröffnete Einwurfmöglichkeit bei den Bürgerbüros und den Bezirksverwaltungsstellen derzeit auf dem Weg ins Wahlamt."

In Köln lag die Wahlbeteiligung um 13 Uhr bei 16,4 Prozent. Bei der OB-Wahl 2015 - eine Stichwahl gab es damals nicht - habe der Wert um die gleiche Uhrzeit bei 17,1 Prozent gelegen, teilte die Stadt auf ihrer Internetseite mit.

In Düsseldorf tritt der CDU-Kandidat Stephan Keller gegen Amtsinhaber Thomas Geisel (SPD) an. Im ersten Wahlgang lag Keller vorn. 

In Köln will Henriette Reker (parteilos) Oberbürgermeisterin bleiben. Ihr Gegenkandidat Andreas Kossiski (SPD) lag im ersten Wahlgang hinter ihr. 

Keine Schlangen vor den Wahllokalen

Beim ersten Wahlgang hatte es in vielen Städten Schlangen vor den Wahllokalen gegeben. Davon war am Sonntag kaum etwas zu sehen. Im Gegensatz zum ersten Wahlgang hatte man bei den Stichwahlen allerdings auch weniger Kreuze zu machen.

Stichwahlen der beiden Bestplatzierten gibt es am Sonntag überall dort, wo im ersten Durchgang am 13. September keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der Stimmen holte. 

In 15 kreisfreien Städten wird um die Oberbürgermeister-Posten und in 11 Kreisen um die Landratsämter gekämpft. Auch in mehr als 100 kreisangehörigen Städten stehen noch Bürgermeister-Stichwahlen an. Die Wahllokale schließen um 18.00 Uhr.

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

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