OB-Wahl in Köln: Henriette Reker bleibt Stadt-Oberhaupt

Köln - Die parteilose Politikerin Henriette Reker bleibt Oberbürgermeisterin von Köln.

Andreas Kossiski gratuliert im Rathaus Henriette Reker zu ihrem Sieg in der Stichwahl.
Andreas Kossiski gratuliert im Rathaus Henriette Reker zu ihrem Sieg in der Stichwahl.  © Henning Kaiser/dpa

Nach Auszählung fast aller Stimmbezirke lag sie am Sonntag nach Angaben der Stadt mit über 60 Prozent der Stimmen uneinholbar vor ihrem SPD-Herausforderer Andreas Kossiski.

Reker war im Wahlkampf von CDU und Grünen unterstützt worden. Die 63-Jährige steht seit 2015 an der Spitze der einzigen nordrhein-westfälischen Millionenstadt. 

Damals war sie gleich im ersten Wahlgang gewählt worden - kurz nachdem ein rechtsextremistischer Attentäter sie lebensgefährlich verletzt hatte.

Reker sagte am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur, sie sei glücklich, dass ihr so viele Kölnerinnen und Kölner erneut ihre Stadt anvertrauten. Ihr gehe es darum, Köln zu einer modernen Metropole zu machen. 

Andreas Kossiski (SPD).
Andreas Kossiski (SPD).  © David Young/dpa

"Ich bin ganz sicher, dass in fünf Jahren jedem, wenn er nach der viertgrößten Stadt Deutschlands gefragt wird, Köln einfällt und er nicht überlegen muss, ob das Frankfurt sein könnte", sagte Reker.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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