Kripo sucht Hakenkreuz-Schmierer in Köln und Leverkusen

Köln/Leverkusen – Nachdem Unbekannte in Leverkusen und Köln in der Nacht zu Sonntag Hakenkreuz-Graffiti gesprüht haben, ermittelt die Kripo Staatsschutz gegen die Täter.

Vandalen haben am Wochenende in Köln und Leverkusen Hakenkreuz-Graffitis hinterlassen. (Symbolbild)
Vandalen haben am Wochenende in Köln und Leverkusen Hakenkreuz-Graffitis hinterlassen. (Symbolbild)  © Thomas Warnack/dpa

An mehreren Orten wurden neben Hakenkreuzen auch andere verfassungs- und polizeifeindliche Symbole entdeckt, wie die Polizei mitteilte.

Der Pfarrer der St. Andreas Kirche in Leverkusen-Schlebusch hatte gegen 9 Uhr Schmierereien an einer Mauer und einem Fenster des Gotteshauses entdeckt und gemeldet. An der Eingangstür habe zudem ein Hakenkreuz geprangt.

Laut den Beamten will der Pfarrer zwischen 0 und 2 Uhr verdächtige Geräusche gehört haben, die möglicherweise von den Vandalen kamen.

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Auch in der Schlebuscher Fußgängerzone haben Zeugen Graffiti gefunden.

Gegen 10 Uhr meldete ein Mann weitere Schmierereien in Köln-Weidenpesch. Neben einem Hakenkreuz-Graffito fanden die Beamten auf einem geparkten Smart in der Straße "An den Kreutzmorgen" zwei S-Runen. 

Auf einem Kinderspielplatz in der Nähe entdeckten sie zudem die Schriftzüge "ACAB" und "Ghost531".

Bislang ist noch nicht bestätigt, ob die Fälle in Köln und Leverkusen zusammenhängen. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 0221 229-0 entgegen genommen.

Titelfoto: Thomas Warnack/dpa

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