Rafi Rachek feiert besonderen Jahrestag

Köln – Rafi Rachek (30) erinnerte sich am Sonntag an ein ganz besonderes Erlebnis in seinem Leben.

Rafi Rachek (30) hatte vor einem Jahr sein Coming-out.
Rafi Rachek (30) hatte vor einem Jahr sein Coming-out.  © Gregor Fischer/dpa

Der 30-Jährige nannte den Wochentag in einem Instagram-Post seinen ganz persönlichen "Coming Out Day". Vor ziemlich genau einem Jahr hatte sich Rafi als schwul geoutet (TAG24 berichtete).

Dieser Tag wecke bei ihm positive wie negative Erinnerungen. Damals sei er unsicher gewesen, "ob es das richtige ist, oder ob ich mich weiterhin verstecken soll".

Heute bezeichnet er sein Outing als "die beste Entscheidung meines Lebens". Auch wenn sich einige Menschen von ihm abgewendet hätten, könne er nun endlich so leben, wie er wolle: "Davor habe ich nur davon geträumt, endlich ICH selbst zu sein."

Kurze Zeit nach seinem öffentlichen Statement fand Rafi dann auch Partner Sam, mit dem er bis heute zusammen ist.

Der 30-Jährige möchte auch anderen Menschen Mut machen, die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation wie er damals befinden: "Ich kann euch nur raten, steht zu euch, ihr werdet es nicht bereuen."

Rafi steht auch zu seinem Einsatz für Freund Sam Dylan. Als jener Ende September beim Promiboxen gegen Serkan Yavuz angetreten war, hatte Rafi den Ring während des Kampfes gestürmt und so einen Eklat ausgelöst.

Seit 1988 gibt es den "Coming-Out-Tag", der jährlich am 11. Oktober gefeiert wird.

Viele Schlagzeilen rund um Rafi Rachek

Rafi Rachek war im TV zunächst als heterosexueller Mann bei dem Format "Bachelorette" zu sehen. Kurz vor dem Start von "Bachelor in Paradise" im Oktober 2019 folgte dann sein überraschendes Coming-out.

Danach lernte er Sam Dylan (29) kennen. Dieser war zuvor Kandidat in der schwulen Kuppelshow "Prince Charming" gewesen. Die beiden wurden ein Paar und leben zusammen in Köln.

Im März 2020 erkrankte Rafi am Coronavirus und hatte auch Symptome. Ende Mai wurde der 30-Jährige dann in einem Kölner Park überfallen und verletzt. Damals äußerte er den Verdacht, dass es eine schwulenfeindliche Attacke gewesen sein könnte.

Titelfoto: Gregor Fischer/dpa

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