Ranga Yogeshwar sorgt sich nach neuen Corona-Beschlüssen um Kulturszene

Köln - Der Wissenschafts-Journalist Ranga Yogeshwar (61) fordert mehr Hilfe für die Kulturszene in Deutschland.

Ranga Yogeshwar (61) ist traurig, dass die Kulturschaffenden in den neuen Corona-Beschlüssen weiterhin nur beiläufig erwähnt werden.
Ranga Yogeshwar (61) ist traurig, dass die Kulturschaffenden in den neuen Corona-Beschlüssen weiterhin nur beiläufig erwähnt werden.  © Matthias Balk/dpa

"Ich möchte in einem Land leben, wo Kunst auch noch stattfindet. Das ist für mich in diesen Beschlüssen traurig, dass man immer noch die Kulturschaffenden so beiläufig erwähnt", sagte Yogeshwar am Freitag im Podcast "Bosbach & Rach - Die Wochentester".

Der Podcast von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)" wird in Zusammenarbeit mit Wolfgang Bosbach (68, CDU) und Christian Rach (63) veröffentlicht.

Jeden Freitag werfen der CDU-Politiker und der ehemalige TV-Koch darin einen Blick auf politische und gesellschaftliche Themen.

Nach den Vereinbarungen von Bund und Ländern können Theater-, Konzert- und Opernhäuser je nach Entwicklung der Infektionszahlen frühestens am 22. März öffnen, bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 auch nur mit tagesaktuellem Corona-Test. Vor allem freie Musiker und Schauspieler klagen durch den monatelangen Lockdown über erhebliche Einkommenseinbußen.

"Für mich wäre ein Rettungspaket dringend notwendig. Und zwar wesentlich intensiver als das, was wir bisher gesehen haben", forderte der Journalist. "Wir haben als Land eine Art Fürsorgepflicht für das, was das Leben so schön lebenswert macht."

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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