Nach Diebstahl im Kölner Hauptbahnhof: Polizei muss Gleise sperren

Köln – In der vergangenen Nacht hat die Bundespolizei die gefährliche Flucht eines Mannes (35) nach einem Diebstahl am Kölner Hauptbahnhof beendet.

Der mutmaßliche Dieb wurde nach seiner lebensgefährlichen Flucht über die Bahngleise gefasst (Symbolbild).
Der mutmaßliche Dieb wurde nach seiner lebensgefährlichen Flucht über die Bahngleise gefasst (Symbolbild).  © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Ein Reisender hatte bemerkt, dass ihm 200 Euro geklaut worden waren. Er informierte daraufhin die Polizei und lieferte noch eine Täterbeschreibung mit.

Beamte entdeckten den Tatverdächtigen (35) kurz darauf am Ende des Bahngleises 8/9. Als der Mann die Polizisten sah, sprang er jedoch in die Gleise und flüchtete in Richtung Hansaring.

Sofort veranlasste die Bundespolizei eine Gleissperrung und intensivierte die Verfolgung des 35-Jährigen. Dessen lebensgefährliche Flucht endete, als der mutmaßliche Dieb mithilfe einer Straßenlaterne den Gleisbereich verlassen hatte.

Beamte stellten den Flüchtigen kurz darauf am Gereonskloster. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille.

Bei der Durchsuchung des Mannes in der Dienststelle wurden neben 400 Euro an Bargeld auch zwei Messer sichergestellt.

Der Tatverdächtige muss sich nun wegen Diebstahls mit Waffen verantworten und soll einem Haftrichter vorgeführt werden.

Titelfoto: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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