Rektor bestürzt: Schüler filmen jubelnd brennende Regenbogenfahne

Freudenberg - An einer Schule im Siegerland hat nach Angaben der Schulleitung eine johlende Menge eine brennende Regenbogenfahne gefilmt, die einer Schülerin entrissen worden war.

Der Vorfall soll nun zum Anlass genommen werden, die Aufklärungs- und Präventionsarbeit an der Gesamtschule Freudenberg zu verstärken. (Symbolfoto)
Der Vorfall soll nun zum Anlass genommen werden, die Aufklärungs- und Präventionsarbeit an der Gesamtschule Freudenberg zu verstärken. (Symbolfoto)  © Wolfgang Kumm/dpa

In einer Mitteilung auf der Schulhomepage der Gesamtschule Freudenberg (in Nordrhein-Westfalen) berichtete der Schulleiter Reto Stein über den Vorfall von Mittwoch und verurteilte das Verhalten "aufs Schärfste".

So sei die Fahne einer Schülerin entrissen und angezündet worden. "Als wäre dieses Ereignis nicht schlimm genug, hat sich eine jubelnde Menge von Schüler*innen um die brennende Fahne versammelt und dies sogar noch gefilmt", hieß es weiter.

"Wir sind enttäuscht, dass Schüler*innen unserer Schule so handeln." Dies sei nicht das, wofür die Schule eintrete. An der Schule sei kein Platz für Intoleranz oder Gewalt, es seien alle Menschen willkommen, egal welcher Herkunft und sexueller Orientierung, betonte Stein.

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Der Vorfall solle zum Anlass genommen werden, die Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu verstärken.

Die Westfalenpost und die Siegener Zeitung hatten zuvor berichtet.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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