Viktoria Köln stinksauer: Doch keine 300 Fans gegen Bayerns Zweite erlaubt!

Köln - Bei allem Verständnis für die Gesundheit: Bei dieser Corona-Regelung haben die Geschäftsführer beim FC Viktoria Köln kein Verständnis mehr. Die Mannschaft in der dritten Liga darf am Mittwoch nicht wie geplant mit 300 Fans im Rücken gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern antreten.

Pavel Dotchev, Trainer beim FC Viktoria Köln.
Pavel Dotchev, Trainer beim FC Viktoria Köln.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Während der 1. FC Köln am Sonntag beim Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt noch 300 Zuschauer ins Stadion lassen durfte, gilt am Mittwoch eine andere Corona-Regel für den Drittligisten. Die 300 Fans sind nicht erlaubt, Viktoria Köln muss vor leeren Rängen auflaufen.

Besonders absurd findet Axel Freisewinkel, einer der beiden Geschäftsführer bei Viktoria Köln: "In der Regionalliga, also eine Spielklasse niedriger, darf in Köln am gleichen Abend sogar mit 500 Zuschauern gespielt werden. Wie ist das möglich?"

Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die in einer neu eingefügten Anlage genau diese Regel aufzeigt, sorgt für diese Regel.

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Für Frank Bleydorn ist das schnelle Hin- und Her eine Frage der Gleichbehandlung und Gerechtigkeit.

"Auf der einen Seite muss die Gesundheit der Menschen an vorderster Stelle stehen. Gleichzeitig wünschen wir uns aber eine einheitliche und klar kommunizierte Vorgehensweise. Die ist momentan nicht gegeben."

Viktoria Köln kurzfristik ohne Zuschauer

Speziell in der dritten Liga und den weiteren Ligen darunter seien die Clubs auf die Einnahmen durch Ticketerlöse und die Sponsoring-Leistungen angewiesen.

Diese kurzfristige Absage macht den Verantwortlichen dabei einen Strich durch die Rechnung. Ein Hygiene-Konzept für den Sportpark Höhenpark liegt vor. Beim Spiel gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München kann dieses nun aber nicht greifen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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