"Nicht einfach an beliebigem Datum feiern": Köln sieht Verschiebung des Rosenmontagszugs kritisch

Köln - Die Stadt Köln sieht eine mögliche Verschiebung des Rosenmontagszuges wie in Düsseldorf nach eigenen Angaben "sehr kritisch".

Im Jahr 2020 feierten die Karnevalisten noch ausgelassen den Rosenmontagszug in Köln.
Im Jahr 2020 feierten die Karnevalisten noch ausgelassen den Rosenmontagszug in Köln.  © Archivbild: Oliver Berg/dpa

"Karneval kann man nicht einfach an einem beliebigen Datum feiern", teilte ein Stadtsprecher auf Anfrage mit.

"Zumal für eine Großstadt wie Köln ein Rosenmontagszug mit Tribünen und allem, was dazugehört, an einem Frühlings- oder Sommerwochenende kaum durchführbar ist."

Die Stadt sei in engem Austausch mit dem Festkomitee Kölner Karneval.

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"Beide blicken mit großer Verantwortung auf die kommende Session und haben dabei stets die aktuelle Pandemie-Lage im Blick", erklärte der Sprecher.

Das Comitee Düsseldorfer Carneval hatte am Mittwochabend angekündigt, den Rosenmontagszug wegen der Corona-Pandemie im kommenden Jahr vom 28. Februar auf den 8. Mai zu verschieben

Am Donnerstag wollten Vertreter der rheinischen Karnevalshochburgen und der Staatskanzlei über das weitere Vorgehen beraten.

Titelfoto: Archivbild: Oliver Berg/dpa

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