Stadt Köln will keine Feiern am 11.11. und prüft neue Verbote

Köln – Zum Sessionsstart am 11.11. wird es in Köln keine öffentlichen Feiern oder Partys geben. Die Stadt will Ansammlungen im öffentlichen Raum konsequent auflösen. Weitere Verbote sind möglich.

Die Stadt Köln ruft die Bürger dazu auf, am 11.11. auf das Feiern zu verzichten (Archivbild).
Die Stadt Köln ruft die Bürger dazu auf, am 11.11. auf das Feiern zu verzichten (Archivbild).  © Federico Gambarini/dpa

Das sind die Ergebnisse des Runden Tischs Karneval am Dienstagabend im Rathaus.

Christoph Kuckelkorn unterstrich als Präsident des Festkomitees erneut, dass es keine öffentlichen Veranstaltungen seitens des organisierten Karnevals geben wird.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker rief dazu auf, am 11. November nicht nach Köln zu kommen. Da aufgrund der Corona-Pandemie kein öffentlicher Karneval stattfinden soll, werde es auch keine Straßensperrungen und keine aufgestellten Toiletten geben. Der 11.11. soll demnach ein ganz normaler Werktag sein.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollen eventuelle Ansammlungen von den Behörden aufgelöst werden. Zudem gilt ein Glasverbot.

Die Stadt möchte auch die Vertreter der Gastronomie an den bekannten Hot Spots dazu überreden, an diesem Tag nicht zu öffnen oder nur mit Reservierungen zu arbeiten.

Auch Supermärkte und Kioske sollen kontaktiert werden, damit diese keinen Alkohol verkaufen. Die Verwaltung soll zudem verpflichtende Maßnahmen wie Verweilverbote, Alkoholverkaufs- und Konsumverbote sowie eine Sperrstunde prüfen.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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