Tödlicher Betonplatten-Unfall: Spuren auf A3 bleiben noch monatelang gesperrt

Köln - Nach dem tödlichen Betonplatten-Unfall wird es auf der A3 bei Köln voraussichtlich noch mehrere Monate Einschränkungen für Autofahrer geben.

Für Autofahrer wird es nach dem tödlichen Betonplatten-Unfall auf der A3 bei Köln voraussichtlich noch mehrere Monate Einschränkungen geben.
Für Autofahrer wird es nach dem tödlichen Betonplatten-Unfall auf der A3 bei Köln voraussichtlich noch mehrere Monate Einschränkungen geben.  © Daniel Evers/Wuppervideo/dpa

Die Sperrung von zwei Fahrspuren entlang der Lärmschutzwand zwischen dem Kreuz Köln-Ost und Köln-Dellbrück bleibe vorläufig bestehen, sagte eine Sprecherin der Autobahn-GmbH des Bundes am Mittwoch.

Auf dem stark befahrenen Autobahn-Abschnitt sei deshalb immer wieder mit Staus zu rechnen. Im November hatte sich dort eine tonnenschwere Platte aus einer Schallschutzmauer gelöst und eine Autofahrerin erschlagen.

Die noch hängenden Lärmschutzelemente sollen nun mit zusätzlichen Sicherungen versehen werden. Die Arbeiten dafür müssten aber zunächst ausgeschrieben und vergeben werden, sagte die Sprecherin.

Die Halterungen - mehrere Hundert Stück - müssten dann speziell angefertigt werden. Ehe sie dann eingebaut seien und die gesperrten Spuren wieder freigegeben werden könnten, werde es bestimmt Mai oder Juni werden. Zuvor hatten die Kölnische Rundschau und der WDR berichtet.

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt. Am Dienstag hatte die Behörde mitgeteilt, dass die Erstellung des Sachverständigen-Gutachtens noch geraume Zeit dauern werde.

Zudem seien weitere technische Untersuchungen an der Lärmschutzwand nötig.

Titelfoto: Daniel Evers/Wuppervideo/dpa

Mehr zum Thema Köln:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0