Trotz Impfstoff-Rückschlag: Bayer-Konzern hält an Kooperation mit Curevac fest

Leverkusen - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer setzt seine Kooperation mit Curevac trotz des Rückschlags bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes fort.

Bayer unterstützt Curevac mit Leistungen im Bereich Entwicklung und Logistik.
Bayer unterstützt Curevac mit Leistungen im Bereich Entwicklung und Logistik.  © Oliver Berg/dpa

Das Tübinger Biotechnologie-Unternehmen hatte zuvor eingeräumt, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung erzielt habe.

Die Studie soll dennoch weiterlaufen. "Mit der Fortführung der Studie wird auch unsere Unterstützung fortgesetzt, während wir die Situation genauer bewerten", sagte ein Bayer-Sprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Die beiden Unternehmen schlossen Anfang des Jahres einen Kooperations- und Service-Vertrag. Bayer unterstützt Curevac mit Leistungen im Bereich Entwicklung und Logistik.

Köln: Heftiger Angriff auf Mann in Köln-Ehrenfeld: Tritte und Schläge ins Gesicht
Köln Heftiger Angriff auf Mann in Köln-Ehrenfeld: Tritte und Schläge ins Gesicht

Eigentlich will Bayer ab Dezember so weit sein, den Impfstoff in Wuppertal produzieren zu können.

2022 sind dann 160 Millionen Impfdosen geplant.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

Mehr zum Thema Köln: