Gefährliche Betonplatten auf A3 bei Köln werden endlich gesichert

Köln - Nach dem tödlichen Betonplatten-Unfall im November 2020 auf der A3 bei Köln hat die Sicherung der weiteren 200 Platten mit Verspätung begonnen.

Im November 2020 untersuchten Ermittler auf der A3 bei Köln die Aufhängung einer ersten entfernten Betonplatte.
Im November 2020 untersuchten Ermittler auf der A3 bei Köln die Aufhängung einer ersten entfernten Betonplatte.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Die zuständige Autobahn GmbH Rheinland hat nach eigenen Angaben die Arbeiten an den Lärmschutzwänden auf der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Ost und der Anschlussstelle Köln-Dellbrück gestartet.

Bis September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Arbeiter sollen Sicherungshalter an die Lärmschutzwände anbringen und diese so dauerhaft befestigen.

Zusätzliche Absperrungen seien hierfür nicht notwendig, hieß es, da ein Teil der Spuren ohnehin abgesperrt ist.

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Der Auslöser der Arbeiten war ein tödlicher Unfall aus dem November 2020. Eine tonnenschwere Lärmschutz-Platte hatte sich gelöst und war auf die Autobahn gekippt.

Eine Frau aus Köln wurde in ihrem Auto erschlagen und starb.

Die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt ein.

Ursprünglich war die Autobahn-GmbH davon ausgegangen, dass der Abschnitt zwischen dem Kreuz Köln-Ost und Köln-Dellbrück ab Juni wieder voll befahrbar sei.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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