Gefährliche Fahrten: Gleich drei Unfälle mit E-Scootern in Köln

Köln – Zu gleich drei Unfällen mit E-Scootern kam es im Kölner Stadtgebiet in den letzten Tagen. Dabei kam es zum Teil zu schweren Verletzungen.

Die schnellen Fahrten mit dem Elektro-Roller können manchmal gefährlicher sein, als sie von seinem Benutzer eingeschätzt werden. (Symbolbild)
Die schnellen Fahrten mit dem Elektro-Roller können manchmal gefährlicher sein, als sie von seinem Benutzer eingeschätzt werden. (Symbolbild)  © 123RF/Andrii Gorgots

Die Unfälle ereigneten sich laut Polizeiangaben zwischen Mittwochnachmittag (12. Mai) und Freitagnacht (14. Mai).

Zum ersten Unglück kam es am vergangenen Mittwoch gegen 14 Uhr. Auf nasser Fahrbahn verlor eine 15-Jährige die Kontrolle über den elektronischen Roller als sie wegrutschte und stürzte. Sie erlitt leichte Verletzungen an der Hüfte, konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen.

Am darauffolgenden Tag kam es am frühen Morgen um 6.30 Uhr im Stadtteil Ehrenfeld erneut zu einem Unfall. Dabei raste ein 18-jähriger Fahrer mit seinem Leihscooter ungebremst gegen einen Ampelmast an der Kreuzung Ehrenfeldgürtel/Venloer Straße. Wie die Polizei berichtete, war sein Sturz so heftig, dass er kurzzeitig das Bewusstsein verlor.

Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

Alkoholisiert auf dem Elektro-Roller

Der dritte Vorfall spielte sich in der Nacht auf Freitag, gegen 1.30 Uhr, in Lindenthal ab. Als eine 28 Jahre alte Kölnerin beim Abbiegen vom Lindenthalgürtel auf die Dürener Straße gegen einen Bordstein fuhr, stürzte sie.

Die leichten Verletzungen konnten ambulant durch den Rettungsdienst behandelt werden. Die Polizei führte einen Alkoholtest durch und stellte einen Promillewert von 1,5 fest. Infolgedessen wurde eine Blutentnahme durch einen Arzt angeordnet.

Der Führerschein der 28-Jährigen wanderte daraufhin erst einmal in die Obhut der Polizei.

Titelfoto: 123RF/Andrii Gorgots

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