KVB-Zusammenstoß am Kölner Neumarkt: Anfangsverdacht gegen Fahrerin

Köln - Zwei Wochen nach dem schweren Zusammenstoß zweier KVB-Bahnen am Kölner Neumarkt hat die Kölner Staatsanwaltschaft erste Ermittlungen aufgenommen.

Der Unfall am Neumarkt mit den KVB-Bahnen ereignete sich am 2. November 2020.
Der Unfall am Neumarkt mit den KVB-Bahnen ereignete sich am 2. November 2020.  © Horst Konopke

Eine KVB-Fahrerin steht im Verdacht, den Unfall mit 15 Verletzten verursacht zu haben. Dies teilte der Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer dem Kölner Stadtanzeiger am Mittwoch mit.

Es bestehe ein Anfangsverdacht der fahrlässigen Körperverletzung in mehreren Fällen gegen die 42-Jährige, heißt es in dem Bericht.

Die Frau war mit der Straßenbahn der Linie 7 gegen eine Bahn der Linie 1 kollidiert.

Der Unfall ereignete sich am 2. November 2020 gegen 8.15 in Höhe des Mauritiussteinwegs.

Die Bahnen entgleisten, die Fahrer wurden erheblich verletzt, die Fahrgäste kamen mit leichteren Verletzungen davon.

Titelfoto: Horst Konopke

Mehr zum Thema Köln Unfall:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0