Mann fährt Fußgängerin um, weil er einen fahrlässigen Fehler beging

Hilden – Offenbar weil ein Autofahrer (57) seine Windschutzscheibe nicht vollständig freigekratzt hat, ist es im Kreis Mettmann zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Fußgängerin schwer verletzt wurde.

Die Windschutzscheibe des Ford Fiesta war während des Unfalls nicht vollständig freigekratzt und die Sicht somit eingeschränkt.
Die Windschutzscheibe des Ford Fiesta war während des Unfalls nicht vollständig freigekratzt und die Sicht somit eingeschränkt.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Wie die Polizei mitteilte, ist die 49-jährige Passantin am Dienstag gegen 6.15 Uhr von dem Auto des 57 Jahre alten Erkrathers umgefahren worden.

Die Frau sei gegen die Windschutzscheibe geprallt und zu Boden gestürzt, erklärten die Beamten. Sie wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Ermittlungen fuhr der Mann mit seinem Ford Fiesta über die Max-Volmer-Straße in Hilden und wollte in Höhe einer Tankstelle nach rechts in die Walder Straße abbiegen.

Dabei übersah er die Fußgängerin, die bei Grün über die Straße lief.

"Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass die Scheiben des Fiestas nicht vollständig enteist waren und daher die Sicht des Fahrers eingeschränkt war", teilte die Polizei mit.

Die Beamten leiteten gegen den Erkrather ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein und appellierten an Autofahrer, vereiste Scheiben immer komplett freizukratzen.

Das Unfallauto erfasste die Fußgängerin. Die Frau wurde erst auf die Windschutzscheibe, dann auf den Boden geschleudert.
Das Unfallauto erfasste die Fußgängerin. Die Frau wurde erst auf die Windschutzscheibe, dann auf den Boden geschleudert.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Die Kreuzung an der Walder Straße war vorübergehend komplett gesperrt. Es kam zu Beeinträchtigungen im Berufsverkehr.

Titelfoto: Kreispolizeibehörde Mettmann

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