Vater und Sohn (15) krachen mit Auto ins Heck von anderem Fahrzeug: Polizistin kann gerade noch ausweichen

Mettmann – Auf der Düsseldorfer Straße (B7) ist am Mittwochmorgen ein Vater (53) mit seinem 15-jährigen Sohn ungebremst in das Heck einer Hildenerin gefahren. Eine Polizistin beobachtete den Unfall zufällig und alarmierte schnell die Rettungskräfte.

Der Hyundai wurde am Heck komplett zerstört und musste abgeschleppt werden.
Der Hyundai wurde am Heck komplett zerstört und musste abgeschleppt werden.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Der 53-jährige Fahrer war laut Angaben der Polizei gegen 6.10 Uhr in Fahrtrichtung Mettmann unterwegs. Warum er in voller Fahrt mit seinem Opel Astra in den Hyundai vor ihm fuhr, ist bislang unklar.

Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass sich das vordere Auto einmal um die eigene Achse drehte. Dabei wurde die 34-jährige Insassin schwer verletzt.

Der Opel wurde derweil eine Böschung hinaufgeschleudert und kam nach einem Überschlag wieder auf der Straße zum Stehen. Laut Polizei handelt es sich um einen Glücksfall, dass Vater und Sohn jeweils nur leichte Verletzungen erlitten.

Zudem gelang es einer 32-jährigen Polizistin auf der anderen Straßenseite gerade noch, den ihr entgegen schleudernden Autos auszuweichen. Sie landete mit ihrem Seat in der Böschung, blieb aber unverletzt.

Die schwerverletzte Hyundai-Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Beide Unfallautos wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Schaden von über 10.000 Euro.

Der Opel Astra überschlug sich an einer Böschung und schleuderte zurück auf die Straße.
Der Opel Astra überschlug sich an einer Böschung und schleuderte zurück auf die Straße.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Die B7 musste im Unfallbereich für mehrere Stunden komplett gesperrt werden, weshalb es während des Berufsverkehrs zu einigen Staus kam.

Titelfoto: Kreispolizeibehörde Mettmann

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