Schwerer Unfall in Köln-Sülz: Polizei macht in Peugeot unerwartete Entdeckung

Köln – Vier Menschen sind bei einem Autounfall im Kölner Stadtteil Sülz verletzt worden - drei davon schwer. Vor Ort machte die Polizei eine unerwartete Entdeckung.

Ein Unfall in Köln-Sülz mit drei Schwerverletzten hat die Polizei zu einer unerwarteten Entdeckung geführt. (Symbolbild)
Ein Unfall in Köln-Sülz mit drei Schwerverletzten hat die Polizei zu einer unerwarteten Entdeckung geführt. (Symbolbild)  © 123rf/Oleksandr Lutsenko

Der Unfall zwischen einem Mercedes CLK und einem Peugeot 306 ereignete sich am Freitag gegen 23 Uhr an der Kreuzung Militärringstraße/Berrenrather Straße.

Beim Linksabbiegen soll der 19-jährige Mercedes-Fahrer mit dem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen sein. Sein Beifahrer (55) wurde dabei schwer verletzt - ebenso der Peugeot-Fahrer (45) und dessen Beifahrerin (36).

Ein Notarzt fuhr zufällig am Unfallort vorbei und leistete Erste Hilfe, bevor die drei Autoinsassen in Krankenhäuser gebracht wurden. Der 19-Jährige erlitt lediglich leichte Verletzungen.

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Bei der Unfallaufnahme wurde die Polizei dann stutzig. Eine Kontrolle ergab, dass der 45-jährige Peugeot-Fahrer keinen gültigen Führerschein hatte. Auch war das Auto laut den Beamten nicht zugelassen und die Kennzeichen mit gefälschten Siegeln beklebt.

Im Inneren des Peugeot fanden die Polizisten neben weiteren gefälschten Kennzeichensiegeln auch Drogen und drei EC-Karten. Der 45-Jährige habe nicht glaubhaft erklären können, wieso er im Besitz der Bankkarten war. Zudem habe er den Konsum von Drogen zugeben.

Der Mann musste eine Blutprobe abgeben. Die Polizei hat ein Strafverfahren und weitere Ermittlungen eingeleitet.

Titelfoto: 123rf/Oleksandr Lutsenko

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