Umweltschützer finden unzählige E-Scooter und Leihfahrräder im Rhein!

Köln - Umweltschützer in Köln haben bei einer Reinigungsaktion im Rhein insgesamt 39 E-Scooter und Fahrräder aus dem Fluss gezogen. Die E-Scooter und Fahrräder lagen nur auf 200 Meter Uferbreite verteilt!

Helfer bei der Reinigungsaktion am Rhein in Köln.
Helfer bei der Reinigungsaktion am Rhein in Köln.  © Facebook/K.R.A.K.E.

Die E-Scooter von Lime, Tier oder Dott und anderen Anbietern sind eigentlich zum Teilen und gemeinschaftlichen Nutzen da. Auch die Sharing-Bikes sind bekanntlich zum Teilen und nicht zum Wegwerfen gedacht.

Die Kölner Organisation K.R.A.K.E. (Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit) zeigte jetzt bei einer Umweltaktion, wie unachtsam Menschen mit den E-Scootern und Fahrrädern umgehen.

"Krasse Krakenaktion heute an der Hohenzollernbrücke! Unser Freund Jürgen vom Umweltamt hat sich in die Fluten gestürzt und sechs Powerkraklinge halfen dabei auf einer Strecke von 200 m knapp 40 (!) E-Scooter und Fahrräder aus dem Rhein zu ziehen", bilanzierte die Kölner Organisation.

Die E-Scooter mit den Elektro-Akkus sind eine Gefahr für den Rhein und die Umwelt: Die Akku-Inhalte enthalten giftige Stoffe, de sich im Wasser verteilen können.

Einige E-Scooter-Unternehmen hatten sogar Mitarbeiter zu der Aufräumaktion geschickt, um sich den Umgang der E-Scooter-Nutzer mit den Gefährten anzuschauen. 

Warum Menschen die E-Scooter und Fahrräder in den Rhein werfen, blieb unaufgeklärt. Die Aktion der K.R.A.K.E. zeigt jedenfalls, wie unachtsam manche Kölner mit den Sharing-Fahrzeugen umgehen!

Titelfoto: Facebook/K.R.A.K.E.

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