Weiberfastnacht in Köln: Alkohol-Verbot und strenge Polizei-Kontrollen

Köln – An Weiberfastnacht beginnen traditionell die tollen Tage - doch diesmal läuft das närrische Treiben wegen Corona auf Sparflamme.

Die Polizei will an Weiberfastnacht konsequent gegen Corona-Verstöße vorgehen. (Archivfoto)
Die Polizei will an Weiberfastnacht konsequent gegen Corona-Verstöße vorgehen. (Archivfoto)  © Fabian Strauch/dpa

Rathausstürmungen, Krawattenkürzungen, Konzerte und Sitzungen: alles abgesagt. In Köln müssen die Beschäftigten der Stadt sogar ganz normal arbeiten (TAG24 berichtete).

Einiges tut sich aber doch: So findet in der Kölner Lanxess-Arena eine große Karnevalsshow statt, die gestreamt wird.

Ziel der Show ist es, Spenden für notleidende Karnevalskünstler, Bühnenarbeiter, Fahrer und Tanzgruppen zu sammeln. Viele von ihnen sind durch Corona in ihrer beruflichen Existenz gefährdet.

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Moderiert wird das Programm von Guido Cantz und Mirja Boes (beide 49).

In Köln – das an Weiberfastnacht sonst Hunderttausende Touristen anzieht – ist es diesmal im gesamten Stadtgebiet verboten, Alkohol im öffentlichen Raum zu konsumieren. An bestimmten Hotspots darf auch kein Alkohol verkauft werden.

Polizei und Ordnungsamt wollen Verstöße gegen die Corona-Regeln wie auch gegen das Alkoholverbot konsequent ahnden.

Auch private Partys würden nicht toleriert, sagte ein Polizeisprecher: "Die müssen damit rechnen, dass wir einschreiten."

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

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