Ortschaft bei Bevertalsperre muss mit Booten evakuiert werden, zwei DLRG-Helfer verletzt

Von Mona Wenisch

Hückeswagen - Nach massiven Regenfällen müssen etwa 1500 Menschen in Hückeswagen im Bergischen Land ihre Wohnungen verlassen.

Bei den Evakuierungsmaßnahmen in Hückeswagen sind die Rettungskräfte aufgrund der überfluteten Straßen auch auf Boote angewiesen. (Symbolfoto)
Bei den Evakuierungsmaßnahmen in Hückeswagen sind die Rettungskräfte aufgrund der überfluteten Straßen auch auf Boote angewiesen. (Symbolfoto)  © Ralf Roeger/dmp press/dpa

"Bei den Evakuierungsmaßnahmen muss viel mit dem Boot gemacht werden, weil die Straßen nicht mehr befahrbar sind", teilte die Polizei am Donnerstagmorgen. Betroffen sei vor allem der Stadtteil Kleineichen unterhalb der Bevertalsperre. Bei den Rettungsmaßnahmen seien zwei DLRG-Helfer verletzt worden.

Die Lage scheint allerdings nicht mehr ganz so angespannt wie noch in der Nacht. "Der Damm, der zu brechen drohte, ist soweit sicher", sagte der Polizeisprecher.

In dem Bereich rund um die Talsperre gebe es aber großflächige Überschwemmungen. In der Nacht waren im Oberbergischen Kreis nach Angaben des Polizeisprechers etwa 1000 Kräfte im Einsatz.

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An der Wuppertalsperre werde unterdessen das Wasser weiter abgelassen. Dort war ein unkontrollierter Überlauf befürchtet worden. Der Feuerwehr gelang es jedoch, das Wasser kontrolliert ablaufen zu lassen.

Aus Sicherheitsgründen waren die Anwohner der Wupper in Radevormwald bereits seit dem späten Mittwochabend aufgefordert worden, ihre Wohnungen zu verlassen.

Titelfoto: Ralf Roeger/dmp press/dpa

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